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tribad

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mieze medusa & tenderboy

mieze medusa & tenderboy

music for one

music for one

räuberhöhle

räuberhöhle

 
bands-deutsch
published 04.04.2005

MIEZE MEDUSA & TENDERBOY (Ö/Wien)

"grinsekatze und elektrobadora mit dem ohr am takt und dem
kopf im sand."

mieze medusa & tenderboy präsentieren ihre eigenständige version von hiphop:
verschachtelte referenzen durchbrochen von punchlines referieren über die basslast alltag. texte von spießerbashing, beziehungskisten und sex über politik bis party, von scifi zu alltagssituationen. unterlegt von spärlichen soundscapes, deepen basslines und trockenen beats, die zur unfunk side of hiphop steuern.

special guest: MadLane: wien-flava, verdammt enges reimschema und erstaunliche assoziationsreichweite - freestyle-freude inbegriffen.


mieze medusa

tenderboy

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RÄUBERHÖHLE (D/Berlin)

es war einmal, (sagen wir im winter 1999) da bekam krawallmädchen von einem freund einen synthie geschenkt... oh, welch fastzination! es machte ihr solchen spaß aus diesem komischen gerät geräusche herauszuholen, das sie von nun an tag und nacht davor stand. einzig ihre mitbewohner verstanden ihre besessenheit nicht und bagannen sie zu hassen... sie hingegen began immer und immer mehr kram zu sammeln mit denen sich krach machen ließ. vom C64 über uralte drumcomputer bis hin zu spielzeuginstrumenten. mit samt ihren musikinstrumenten saß sie nun in ihrer berliner einraumwohnung und beschloß sich von nun an „Räuberhöhle“ (sie meinte das rockt irgendwie) zu nennen und unter diesem namen durch die welt zu touren.
live wird sie begleitet von einem trashigen puppentheater, in dem es knallt und blitzt und funkt... my heart bleeps noisy beeps!!

räuberhöhle

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MONOTEKKTONI (D/Berlin)

wer sich in der berliner hinterhof-musikszene zuhause fühlte, könnte Tonia Reh alias Monotekktoni bereits über ihre rock-band „Das zuckende Vakuum“ kennen. zum ladyfest kommt die allrounderin allerdings mit ihrem elektronischen soloprojekt Monotekktoni. die wahlberlinerin hat keine angst vor referentiellem chaos, bewegt ihre soundscapes auch in die entlegendsten ecken von Delay und Wah Wah und schraubt ihre songfragmente in exstatische höhen. PJ Harvey meets electronic voice core meets ladyfest. yeah!


monotekktoni

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KEVIN BLECHDOM (USA/D)

...ist im nicht existenten bürgerlichen leben, Kristin Erickson aus Tallahassee, Florida, die nach langen studienjahren in kalifornien die band BLECTUM FROM BLECHDOM gründete. inzwischen in berlin ansässig veröffentlichte sie im sommer letzten jahres ihr erstes album Bitches without Britches bei Chicks on Speed Records. auf diesem verfolgt sie in jeder textzeile ihre theorie: „it`s a good idea, to have a bad idea“. niemals wirklich böse aber immer abgründig sarkastisch bricht sie in ihren lyrics mit festen vorstellungen von geschlechtlicher zuschreibung. kevin spielt sich an zwei laptops, keyboard und einem rotem banjo durch die unterschiedlichsten stile, lässt country nicht aus und beantwortet dabei noch die frage, wo denn die frauen in der elektronischen musik seien.


kevin blechdom

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MOTORAMA (I/Rom)

1 GUITAR + 1 DRUMS! NO-FRILLS, NO BASS FIDELITY
NO FOG MACHINE LIVE SHOWS.
LOUD-HIP SHAKIN' R'N'R AND STYLE UH!

MOTORAMA gründeten sich 1996 in Rom als vierköpfige band mit 2 gitarren, schlagzeug und stimme. seit anfang 2003 bespielen Laura (gesang, schlagzeug) und Daniela (gitarre, gesang) als duo ladyfeste und rockbühnen in ganz europa. im selben jahr haben sie ihr erstes album "No Bass Fidelity" aufgenommen, eine co-produktion von Vidaloca Records, "a brand new yet old fashioned queerious punk girl label from Roma, Italy" und dem mailänder label "Bar La Muerte". energiegeladenener garagenpunk und 100 % rock'n roll erwarten euch.

motorama


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LYNDSEY COCKWELL (UK/London)

singer/songwriterin Lyndsey Cockwell spielt bass- und akkustikgitarre zu soundtracks und rhythmen aus geräuschen, die sie aus samples und selbstgemachten aufnahmen konstruiert.

lyndsey cockwell


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YUMI YUMI (JAP/UK)

japanoise rrrockt beim ladyfest wien. Yumi Okamura (bass gitarre, vocals) und Kaori Tsuchida (gitarre, vocals, programming) kommen aus kumamoto city (JAP) und leben derzeit in london. das gir(rr)l duo spielt einen einzigartigen mix aus power-pop-electro-trash-punk.


yumi yumi

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PUSH-UPS (D/Bielefeld)

queer*transgender*lesbian*multisexual*riotskapunk

die push-ups sind ein queeres bandprojekt und spielen seit ca. 11/2 Jahren zusammen punk-ska, inzwischen glücklicherweise nicht mehr nur in bielefeld. in ihren shows nehmen sie auf ihre instrumente, gitarre, bass, schlagzeug und violine nicht immer viel rücksicht. themen ihrer texte sind normen und kontrolle, die menschen nicht nur im sexuellen reglementieren. sie sind krrras drauf!

push-ups

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SV DAMENKRAFT (Ö/Wien)

denken sie, schon alles über bands, music und performance auf der bühne zu kennen?
dass sie schon alles gesehen haben? dann drücken sie auf pause und denken nochmal nach. hier kommt sv damenkraft! ihr ausgangspunkt: " wir sind keine proberaum band", was nicht heißt, dass sie ihre sache nicht erst nehmen. das
spezielle an dieser band ist dass sie sich konkret für einen auftritt treffen und eine show zusammenstellen aus sehr verschiedenen fragmenten, an denen sie jeweils unabhängig arbeiten und natürlich auch ganz neues gemeinsam. die show ist das resultat von individuellen erfahrungen jeder einzelnen künstlerischen arbeit, die sich alle in einer gruppe treffen. aber das ist nicht das
einzigste: alle 4 sind künstlerinnen in sehr unterschiedlichen bereichen und entwickeln zusammen einen ort von diversen dingen wie videos, songs, die
teilweise zu gesprochene texten werden, kostümen, DIY tanz-choreografien, guitarre, bass, cd-player, samplers.

kontakt: chra@euroranch.org

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TRIBAD (FRA/Paris)

„wenn eine italienische lesbische dichterin und eine französische lesbische hip hop sängerin aufeinandertreffen, dann ist ein musikalisches projekt lesbischer expression geboren. zu ihrem abenteuer laden sie andere weibliche musikerinnen ein mit ihnen zu spielen. ein mix aus èlectro und love songs, infiziert mit verschiedenen stilen: house / reggae / hip hop. ihre französischen, englischen, italienischen texte kommen von und gehen zurück auf den kontinent wo frauen ihre ketten zerschlagen und zur rebellion aufrufen. zwischen liebe und zorn hat eine emotionale geschichte einer elektro-poetischen verschwörung begonnen.“

tribad

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MASS KOTKI (PL/Warschau)

über Mass Kotki bleibt zu sagen, dass sie ihre musik im punk, pop und new wave verorten. als instrumente dienen ihnen dabei synthesizer, drum machine und bass gitarren. seit sie begonnen haben sich auf der bühne im stil weiblicher role models zu kleiden, wurden sie zu prinzessinen, buisness rrauen, bräuten und ihr auftritte zur performances. in ihren texten nehmen sie geschlechtliche stereotype, sexismus und bands die durch vordergründige provokation skandalisieren wollen, aufs korn.


mass kotki

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MUSIC FOR ONE (CAN/UK)

Sherry Ostapovitch ist geborene kanadierin und hat sich nun in england als solo-musikerin unter dem namen Music For One niedergelassen. mit ihrem phantasievoll anregenden gitarrenspiel, eingefügt in instrumentale klangwelten voll von elektronischem knistern, zischen und funken zeigt sie, dass sich die in der riot brrrl Bewegung verwurzelte musik auch ohne worte behaupten kann. nach gemeinsamen auftritten mit bands wie Do Make Say Think oder SunnO))) und performances am ladyfest manchester und bristol vergangenen jahres, bespielt und begeistert Music For One nun auch das ladyfest wien.

music for one

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AMTRAK (D/Hamburg)

"wild-zappeliger nowave-post-science fiction-synthie-punkrock" aus der hamburg szene: Rebecca, Rosetta, Rita und Raoul produzieren mit orgel, stimme, bass und schlagzeug überwiegend tanzbaren, schrägen, anspruchsvollen sound mit deutschen texten. laut eigenen angaben nennt sich diese musik kajal core/cosmetic wave. teile der band spielen auch in Brustkrebs, Karl-Heinz und Tschilp. ende 2003 erschien Amtraks erste 7inch "s/t" auf NARSHARDAA RECORDS. "fuck off mister rockguitar, hier kommt die electro punk pop gothic bitch." - so ein kommentar dazu. god bless the 80s-revival.

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FIRST FATAL KISS (A/Wien)

"verzerrter bass, keyboard, drums und engagierte gesangs- und geigenparts. feminism will rock you." - so die kurze selbstbeschreibung von FIRST FATAL KISS. von zuhörerInnen schon mit den SLITS verglichen worden, behaupten die drei musikerinnen mit nicht wenig eitelkeit via POP die eigentliche idee von PUNK zu praktizieren. und negieren damit vehement das etablierte 4 buben 3 akkorde-konzept. da taucht peaches schon mal in der halle des bergkönigs auf, und ausserdem gute mädchen, böse mädchen, keine mädchen, keine buben... der sound lässt so manche konzertbesucherin wehmütig an die 80er jahre denken (vor 10 jahren hättest' mit der musik jedenfalls scheissen gehen können).


first fatal kiss

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PANTSKIRT (A/Wien)

in einem scheinen sich kritikerInnen der demo-CD einig zu sein: Pantskirt klingen teilweise nach der (frühen) PJ Harvey und das liegt nicht allein an der stimme der sängerin. pantskirt selbst bezeichnen ihre musik als "authentischen UnterROCK, einer mischung von indie-pop bis punk und etwas härter". musik und text werden zumeist von frau prammer und raketa geschrieben. bassistin satenikia aus armenien liefert dazu orientalisch angehauchte basslines und spanische revolutionsparolen. Pantskirt spielen neuerdings mit schlagzeugerin cathi prima. an einem video unter dem titel "running away is not the kick" wird gearbeitet.

pantskirt

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BITCHIN' DELILAHS (A/Wien)

die gerade mal ein jahr alte formation Bitchin Delilahs ist ein gemeinschaftliches dancehall-projekt von Radical (Selectra), Vicky Vale (MC) und Tankgirl (MC). dem sexistischen und homophoben grundtenor der reggae-szene begegnen die wienerinnen mit im kollektiv verfassten lyrics, die persönliches über szene, politik und musikbiz thematisieren.

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LORENA & THE BOBBITS

Lorena & the Bobbits - gegründet im Februar 2001, schritten die drei Schwesternschülerinnen des Greaser-Punk sicheren Fußes und ohne Umwege zur Spitze ihres Genres in Berlin.
Mit ihrer Mischung aus 60s Garage, Country und Punk, dreckig, laut und mit viel Energie gespielt, rocken sie nicht nur die Punkrock-Fraktion der Berliner Lesbenszene. Auch in Rock'n Roll - Clubs wie dem Berliner "Wild at Heart" hinterlassen sie regelmässig hemmungslos weinende Männer und
gebrochene Frauenherzen. Nahezu alle bekannten und unbekannten Orte der Stadt haben sie inzwischen bespielt, dazu einige erlesene Gigs, wie das "Queer-Fest 2002" in Warschau und das Deutsche "Festival of Sixties Garage
& Psychedelic Music" in Hannover. Zeit also, die heimischen Grenzen zu verlassen und die selbstaufgesetzte Krone auch anderswo zu verteidigen, egal wo, denn richtig gerockt wird ja im allgemeinen viel zu wenig!


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