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filme / films v-z
published 11.05.2004

„VZHODNA HISA“/“The Eastern House“, (2003 Ljubljana), 17min
Marina Grzinic + Aina Smid

Slowenisch mit englichen Untertitel (+Transkript der englischen Dialoge erhältlich)

This film- essay deals with stereotypes of everyday life and their cultural, geographical and political structure.
A (sexual) trio of two women and one man in everyday- life situations (in the kitchen, in bed, in the street,...) recite theoretical texts on the issues of global capital and the radical position of technology in the cyberworld with a clear reference to a cyberfeminist attitude and positioning. In this respect the question of sex and empathy in the cyberworl is raised as well as the ethical and political questioning of cloning and hybrid identities.
Therefor the authors use the strategy of appropriation, remake and quotation. „The Eastern House“ is a video that rereads some key sequences of film history, such as Antonioni’s „Blow up“, Coppola’s „Apocalypse now“, Don Siegel’s „Dirty Harry“, etc. and alienates the figures and the settings. The video is also a hommage to Nesa Paripovicn happenings and body actions from the 1970ies in Belgrade.
The language of theory creates a distance to the situations and figures preveting identification.

Dieser Film-Essay behandelt die Stereotypen des Alltags und ihre kulturelle, geographische und politische Bedingtheit. Zwei Frauen und ein Mann bilden ein (sexuelles) Trio, das in Situationen des Alltags (Küche, Bett, Salon, Straße,...) theoretische Texte deklamiert, zu den Themen globales Kapital, Technologie, Sex und Empathie in einer Cyberwelt, sowie ethische und politischen Fragen zu hybriden Identitäten.
Die Autorinnen bedienen sich dabei der Strategie der Aneignung, des Remakes und des Zitats. In „VZHODNA HISA“/“The Eastern House“ werden Schlüsselsequenzen der Filmgeschichte, wie Antonionis „Blow up“, Coppolas „Apocalypse now“, Don Siegels „Dirty Harry“ etc. zitiert und durch Verfremdung der Figuren und des setting einer Relektüre unterzogen, kombiniert mit einer Hommage an die Happenings und Body- actions der 70er Jahre von Nesa Paripovic (Belgrad).
Die theoretische Sprache schafft eine Distanz zu den Situationen und repräsentierten Figuren, was eine Identifikation der BetrachterInnen verhindert. Die Fiktionalisierung der Theorie und die Theoretisierung der Fiktion kreieren eine paradoxe Situation - die man auch als Relektüre der Brecht`schen Verfremdung via Godard und Fassbinder bezeichenen könnte.




Wankers (2003) 1 min
Emy Rojas + Loff on Wankers


Gefährlich Ladies! - die hier nach Lust und Laune mit den Utensilien des sog. Schwarzen Blocks hantieren und damit manch einer riot grrrl aus dem aktivistischen Herzen sprechen. Very nice pics!!!
Dangerous ladies! - playing with guns and liking it. Coming to you on screen directly from the so called black bloc into your aktivist riot grrrl style heart. Very nice pics!!!


"Wer wird mir helfen?"
Kärntner Sloweninnen erzählen, (2000) 30 min

Bernadette Dewald, Gerda Klingenböck / VideoArchiv Ravensbrück

Anna Jug, Helene Igerc und Maria Hribar teilen ihre Erinnerungen über die Zeit von 1938 bis zur Rückkehr vom KZ mit uns. Endlich gibt es sie : Die Zeitzeuginnenberichte von Frauen, die Verfolgung und das KZ Ravensbrück überlebt haben. Ein kurzer, kraftvoller Einblick.
Mehr Info: videoarchiv.ravensbrueck.a
Deutsch

Anna Jug, Helene Igerc and Maria Hribar share with us the memories of the time between 1938, the liberation and the return home. Finally it is possible to see and listen to women who survived the concentration camp ravensbrück. A short and powerful insight.
More information: videoarchiv.ravensbrueck.a
German




„We will live forever“ ca. 2000, 81 min
Carla Knapp

documentation

Documentary about the former center of east jewish culture at Wilna, the „Jerusalem of Litauen“. This culture was nearly completely erased by the Nazis. Witnesses talk about their personal view on that time, the non-jewish band „gojim“ (non-jews) follows the musical traces.
german

„Wir leben ewig“
Dokumentation über das einstige Zentrum des Ostjudentums in Wilna, das „Jerusalem von Litauen“. Diese Kultur wurde von den Nazis nahezu vollständig ausgelöscht. Zeitzeuginnen erzählen über ihre persönlichen Blick auf diese Zeit, die nicht-jüdische Band „gojim“ (Nicht-Juden) folgt den musikalischen Spuren.
deutsch




What is love? (2002) 4 min
Ronja Vogl

Ohne Worte/ without words

Eine Frau zieht sich selbst einen Plastiksach über, wird zum phantomhaften Doppelbild, gerät in Atemnot und befreit sich schließlich selbst, um wieder eins mit sich (selbst) zu sein. Der körperlich affektive Moment des Videos überträgt sich auch aud die ZuschauerInnen. Wenn sich das Plastik in den halbgeöffneten Mund zieht, sich um die Nase legt, an Wangen und Stirn klebt, rint die Zuschauerin mit um Luft. Die strenge und enge Kadrierung des Bildes verstärkt das gefühl von Enge zusätzlich. Die Frau schließt die Augen. Immer wieder öffnet sie sie, wie um durch das, von der Atemluft bereits beschlagene Nylon, ein Außen auszumachen. Der Plastiksack sthet hier natürlich für anderes- für eine vermeintlich Sicherheit gebende Liebesbeziehung. fragt das Video doch schon im Titel dannach, was Liebe ist, um sich selbst darauf zu antworten: This is not love. Soviel ist am Ende also sicher.
What is love? Cramping, liberating, inhaling short by Ronja Vogel.



Within four walls (1999) 34 min
Zemira Alajbegovic, Neven A. Korda

slovenian, english subtitles

Women who have escaped from violence in their own families and sought help in the local shelter talk about years of abuse, violence, rape and isolation.
Documentary

Frauen, die häuslicher Gewalt entflohen und Hilfe im örtlichen Frauenhaus suchten, sprechen über die Jahre von Mißbrauch, Gewalt, Vergewaltigung und Isolation.
Doku




"24 11 2002 " wi.derwahl, (2002/2003) 12 min
Renée Kellner


24.11.2002 - das Datum der letzten Nationalratswahl: Jetzt müssen wir leben mit diesem Ergebnis! Die Parodie zeigt Menschen auf der Strasse, in Überzeichnung eingesperrt zwischen Alltag und MedienSchlagzeilen.
Deutsch

24-11-2002 - election in austria: what does it mean to live with this government? The style of this film - between old silent movies and cabaret - shows a parody of everydaylife on the street and the all-to real headlines of the newspapers.
German




wenn der fisch kommt/ kad dode riba.
gespräche mit ehem. arbeiterinnen der fischfabrik c.warhanek (2004) 35 min
vida bakondy (beatrix bakondy, tina leisch, sabine marte)
im rahmen der gastarbajteri ausstellung wien 2004 produziert
sprache: bosnisch-kroatisch-serbisch/ deutsch


interviews mit sog. gastarbeiterinnen der fischfabrik c.warhanek zu arbeits- und lebensverhältnissen bestimmt von der rassistischen arbeitsmarktpolitik österreichischer regierungen im laufe des jahrhunderts. im rahmen einer einzigartigen ausstellung produziert, vermittelt das video anschaulich die sichtweise der erzählenden frauen. wichtiger film - anschauen gehen.
produced for the exorbitant exibition "gastarbajteri" in vienna this video about migrant workers in a fishfactory gives you an impressing insight in working and living conditions of migrant women determined by the rascist labourmarket policy in austria. very important movie - go watch!



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